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Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zur Musiktherapie in der Praxis für Musiktherapie Bernd Grüning. Wir möchten Ihnen helfen, sich ein klares Bild von unserer Arbeit und den Möglichkeiten der Musiktherapie zu machen. Bei weiteren Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen

Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen rund um die Musiktherapie, damit Sie sich vorab umfassend informieren können. Sollten Sie weitere Anliegen haben, zögern Sie bitte nicht, uns zu kontaktieren. Wir sind gerne für Sie da.

Brauche ich musikalische Vorkenntnisse oder ein „Talent“?

Nein. Musiktherapie ist keine Aufführungssituation. Sie müssen nichts können. Wir verwenden einfache Instrumente, Stimme und Klänge auf eine Weise, die zugänglich ist – selbst für Menschen, die sich selbst als „unmusikalisch“ bezeichnen.

Wie läuft eine Sitzung konkret ab? Was machen wir da?

Wir starten kurz mit dem, was gerade da ist (Anliegen, Stimmung, Körpergefühl). Dann arbeiten wir je nach Thema mit:

  • Stimme/Atem (Summen, Tönen, Resonanz)

  • Instrumenten (Rhythmus, Klang, Improvisation)

  • Hören/Klangreisen (rezeptiv, beruhigend, ordnend)
    Am Ende fassen wir zusammen: Was hat sich verändert? Was ist der nächste Schritt?

Wobei kann Musiktherapie helfen – und wobei eher nicht?

Hilfreich ist Musiktherapie besonders bei Stress/Überlastung, Erschöpfung, innerer Unruhe, Ängsten, depressiven Verstimmungen, psychosomatischen Beschwerden, Lebenskrisen, emotionalen Blockaden sowie bei Kindern bei Themen wie Regulation, Selbstwert, Angst, Wut, Rückzug.
Weniger passend ist sie als alleinige Behandlung bei akuten psychiatrischen Notfällen (z. B. akute Suizidalität, akute Psychose) – hier braucht es sofort ärztliche/psychiatrische Hilfe; Musiktherapie kann dann später begleitend sinnvoll sein.

Wie viele Sitzungen sind sinnvoll / wie lange dauert eine Therapie?

Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Viele Menschen beginnen mit 5 bis 10 Sitzungen, um eine Stabilisierung und erste Veränderungen zu erleben. Bei tiefer liegenden Problemen kann eine Unterstützung über mehrere Monate hinweg hilfreich sein. Wir überprüfen regelmäßig gemeinsam, ob die Behandlung wirkt und wie wir weiter vorgehen sollen.

Wie oft sollte man kommen (wöchentlich, 14-tägig)?

Zu Beginn sind wöchentliche Sitzungen oft am effektivsten. Zweiwöchentliche Sitzungen eignen sich gut zur Stabilisierung und Integration in den Alltag oder wenn Zeit und Ressourcen begrenzt sind. Wir passen die Häufigkeit an Ihre Bedürfnisse an.

Muss ich singen oder ein Instrument spielen?

Nein. Sie müssen nichts „vorführen“. Wenn Sie anfangs Hemmungen haben, Ihre Stimme oder Instrumente einzusetzen, beginnen wir mit Zuhören, Atem-/Körperwahrnehmung oder sehr einfachen Klangformen. Sie entscheiden, was für Sie das Richtige ist.

Was, wenn ich mich unsicher fühle oder Hemmungen habe?

Das ist ganz normal – und völlig in Ordnung. Wir gehen in kleinen Schritten vor. Sie erhalten einen klaren Rahmen, werden nicht unter Druck gesetzt, und gemeinsam finden wir eine Form, die sicher ist. Oft sind Hemmungen sogar ein wichtiger Teil des Prozesses – und dürfen da sein.

Ist Musiktherapie auch für Kinder geeignet – und wie arbeiten Sie mit Kindern?

Ja. Kinder erreichen wir häufig besonders gut über Musik, weil sie spielorientiert ist. Wir arbeiten mit Rhythmus, Bewegung, Stimme, einfachen Instrumenten, Klangspielen und Improvisation. Ziel ist meist: Emotionen ausdrücken, Selbstregulation, innere Sicherheit, Mut, Selbstwert und soziale Kompetenz.

Müssen Eltern bei Kinder-Terminen dabei sein?

Das hängt vom Alter und Thema ab. Häufig ist es hilfreich, wenn ein Elternteil kurz am Anfang oder Ende dabei ist (für Austausch und Transfer). Manche Kinder arbeiten besser alleine. Bei sehr jungen Kindern kann eine gemeinsame Phase sinnvoll sein. Wir klären das individuell.

Gibt es Diagnosen/Voraussetzungen, um Musiktherapie zu machen?

Nein. Sie benötigen keine Diagnose. Wichtig ist, dass Sie (oder Ihr Kind) grundsätzlich bereit sind, sich auf den Prozess einzulassen. Bei schwerwiegenden Vorerkrankungen oder laufenden Behandlungen werden wir die Vorgehensweise entsprechend abstimmen.

Was kostet das – und übernimmt die Krankenkasse etwas?

In der Praxis ist Musiktherapie meist Selbstzahlerleistung. Private Krankenversicherungen/Zusatzversicherungen erstatten manchmal anteilig – das hängt vom Vertrag ab.
Beispielpreise (realistisch):

  • 60 Min Erwachsene: 95 €

  • 45 Min: 80 €

  • Erstgespräch 60 Min: 110 €

Kann ich Musiktherapie auch online machen?

Ja, vieles kann online gemacht werden – insbesondere Stimme/Atmung, geführte Klangübungen, Ressourcenarbeit, Reflexion, Musik hören und einfache Klangexperimente mit dem, was Sie zu Hause haben. Für intensives Instrumentenspiel sind persönliche Sitzungen oft besser geeignet. Wenn Sie keine Online-Sitzungen anbieten möchten, löschen Sie diesen Punkt einfach.

Was passiert, wenn ich einen Termin absagen muss?

Sie können Termine bis zu 24 Stunden im Voraus kostenlos stornieren oder verschieben. Wenn Sie später stornieren, wird die Sitzung in der Regel vollständig in Rechnung gestellt, da es unwahrscheinlich ist, dass der Termin kurzfristig neu vergeben werden kann. (Wenn Sie 48 Stunden oder 50 % wünschen, lassen Sie es mich wissen, dann passe ich es an.)

Wie schnell bekomme ich einen Termin?

Das hängt davon ab, wie ausgelastet ich bin. In der Regel können Sie innerhalb von 1–3 Wochen einen ersten Termin vereinbaren, manchmal auch früher. Am einfachsten ist es, wenn Sie mir über das Kontaktformular eine kurze Nachricht senden – ich melde mich dann so schnell wie möglich bei Ihnen.

Ist das eher Gespräch oder eher Musik?

Beides – mit einem klaren Fokus auf das, was hilft. Einige Sitzungen sind sehr musikalisch, andere verbinden Musik mit kurzen Reflexionen. Musik ist der zentrale Ansatz; Gespräche dienen der Orientierung und Integration.

Mehr Klarheit

Haben Sie noch Fragen zur Musiktherapie? Wir beantworten gerne Ihre Fragen und helfen Ihnen, alle Unklarheiten zu beseitigen. Kontaktieren Sie uns jetzt und vereinbaren Sie ein unverbindliches Beratungsgespräch.